Konzentration
Äußere Störungen ausschalten

| Wenn du kein eigenes Zimmer und keinen festen Arbeitsplatz hast, solltest du mit deiner Familie besprechen, wo du täglich dein Lernen erledigen kannst. Der Raum sollte von dir geschlossen werden können und in der Zeit, in der du arbeitest, nur für dich zugänglich sein. Du musst dich auf deinem | Arbeitsplatz ungestört und wohl fühlen.
Aufwärmübung
Beginne dein Lernen immer mit einer leichten Übung, z. B. mit dem Planen deines Lernnachmittages oder dem Lernen von 7 Vokabeln.
Kleine Lernportionen
Wenn du dazu neigst, während der Arbeitszeit schnell aufzugeben und vom Schreibtisch wegzulaufen, lehne dich lieber alle 5 Minuten kurz zurück zu einem Minipäuschen. Das fördert dein Durchhaltevermögen und verbessert die Behaltensquote.
Lerngymnastik
Mache die Überkreuzbewegung.
Diese Übung ist gut zur Koordination der linken und rechten Gehirnhälfte.
Bringe den rechten Ellbogen zum linken Knie und danach den linken Ellbogen zum rechten Knie. Achte dabei auf die Bewegung der Schultern. Variante: Überkreuz-Marschieren auf der Stelle, wobei immer gleichzeitig der rechte Arm und das linke Bein bzw. der linke Arm und das rechte Bein aktiviert werden.
| Dauer der Übung: ca. 2 Minuten

Gedankenmüll beseitigen

Lenken dich immer wieder „Nichtschulische Gedanken“ vom Lernen ab? Um sie loszuwerden, musst du das Gefühl bekommen, dass du sie jederzeit wieder zur Verfügung haben kannst, wenn du das möchtest. Stelle dir eine „Gedankenmüllschachtel“ neben den Schreibtisch. Wenn dich ein Gedanke ablenken will, schreibst du ihn auf einen Zettel und legst ihn in die Schachtel. Nun hast du das Gefühl, diesen wichtigen Gedanken nicht verlieren zu können. Nach dem Lernen nimmst du dir alle Zettel und überlegst, ob sie jetzt noch eine Bedeutung für dich haben.
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Über Probleme reden
Wenn du einen Streit hattest, dich ungerecht behandelt fühlst usw. solltest du sofort das Gespräch suchen. Das entlastet und du kannst dich danach wieder auf das Lernen konzentrieren.
Sich selbst motivieren
Du kannst deine eigene, lernunwilligste Stimmung selbst beeinflussen. Sage dir z. B. laut vor: „Super, heute darf ich noch Englisch lernen.“ „Bruchrechnungen – spitze. Da lass ich jeden Kinofilm sausen, am liebsten würde ich den ganzen Tag mit Mathe zubringen.“
Bei dieser Übung gilt: Je doofer, desto besser. Am besten vor dem Spiegel!
Erfolg vorwegnehmen
Schließe die Augen und stelle dir vor, wie das ist, wenn du mit dem Lernen fertig bist. Wie du dir zur Belohnung einen Hamburger genehmigst, 20 SMS verschickst und dich mit FreundInnen verabredest.
Lerngruppen bilden
Lernen mit FreundInnen bietet viele Vorteile: Man kann sich gegenseitig helfen und loben, man kommt auf neue Ideen, man sieht, dass die anderen auch nicht allwissend sind usw.
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